Therapien
Stiftung Warentest geht Therapien auf den Leib

Bei seelischen Erkrankungen kann eine Psychotherapie hilfreich sein. Wissenschaftlich anerkannt sind in Deutschland fünf Verfahren: analytische sowie tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie und systemische Therapie.

Eine analytische und tiefenpsychologisch fundierte Therapie dient vor allem dazu, die biografischen Entstehungsbedingungen der Erkrankung zu ergründen, während eine Verhaltenstherapie auf die Veränderung dysfunktionaler Denkmuster sowie auf die Modifikation des Verhaltens durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen oder Verlernen abzielt.

Die Gesprächspsychotherapie legt den Fokus auf das Gespräch, der Therapeut unterstützt den Klienten dabei, sich und seine Gefühle zu erkunden. Bei einer systemischen Therapie wird das gesamte Lebensumfeld des Betroffenen ins Blickfeld genommen und oftmals Bezugspersonen in die Behandlung miteinbezogen.

Nur die drei erstgenannten Therapieformen werden von der Krankenkasse erstattet, für eine systemische Therapie oder eine Gesprächspsychotherapie muss der Patient hingegen finanziell selbst aufkommen.

In der Novemberausgabe ihrer Zeitschrift „test“ stellt die Stiftung Warentest die genannten fünf Behandlungsformen vor, nennt ihre jeweiligen Stärken und geht auch auf Schwierigkeiten ein. Ebenso druckt „test“ eine Checkliste mit Symptomen ab, anhand derer man eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung erkennen kann, und gibt Betroffenen Tipps für die Wahl des richtigen Therapeuten.

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