Schlaganfall oder Herzinfarkt durch Schmerzmittel?

Jährlich erleiden rund 270.000 Menschen einen Herzinfarkt. Somit ist dieser, zusammen mit Krebs und dem Schlaganfall (rund 210.000 Menschen jährlich) eine der dritthäufigsten Todesursachen in Deutschland. Es gibt zahlreiche Ratgeber über die Vorsorge und die wichtigen Faktoren um Schlaganfälle oder Herzinfarkte zu vermeiden. Nun erforschten Wissenschaftler die Wirkung von Schmerzmittel auf das Risiko, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken.

Prinzipiell ist zu erwähnen, dass bei jüngeren Menschen meist keine große Gefahr besteht, da das Risiko, daran zu erkranken, ohnehin recht gering ist. Einige Schmerzmittel (unter Anderem Diclofenac) können die Gefahr auf einen Herzinfarkt etwas erhöhen. Auch nicht steroide Schmerzmittel erhöhen dieses Risiko, wenn auch nur minimal.

Den Ergebnissen der Wissenschaftler zu Folge steigt das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden durch Diclofenac um das Dreifache an. Fast den selben Wert hatte auch Ibuprofen bei den Forschungsarbeiten der Wissenschaftler erzielt. Jedoch soll diese Studie kein Grund zur Sorge darstellen. In den Untersuchungen wurde meist von einer Einnahme über eine lange Zeitspanne hinweg ausgegangen, wobei von einer solch langen Einnahme meist ohnehin vom Arzt abgeraten wird.

Unabhängig davon wurde damit lediglich eine Risikosteigerung untersucht. Dieses Risiko besteht nicht bei jedem Menschen von vorneherein.

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