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Gesunde Ernährung für Babys macht viel aus

Die gesunde Ernährung eines Babys ist enorm wichtig für seine geistige und körperliche Entwicklung. Für mindestens das erste halbe Lebensjahr eines Kindes ist Muttermilch die erste Wahl und in ihrer Zusammensetzung einzigartig. Sie ist in ausreichender Menge, perfekt temperiert und hygienisch einwandfrei, zu jeder Zeit, vorhanden.


Mütter die nicht stillen können oder dies nicht wollen können auch auf bewährte Flaschennahrung zurückgreifen. Diese ist zwar eine gute Alternative zur Muttermilch, kann diese aber nicht ersetzen. Die Zubereitung der Flaschennahrung muss mit äußerster Sorgfalt von Statten gehen, denn mehrere Aspekte müssen unbedingt beachtet werden, wie: Temperatur, Zusammensetzung und Menge.

Bei Fragen oder Problemen wird der Kinderarzt gern weiterhelfen und vor allem bei Abweichungen des Kindgewichts oder Unverträglichkeiten gemeinsam mit den Eltern nach Lösungen suchen. Nach dem Stillen wird es langsam zur Einführung der Beikost in den Speiseplan des Babys kommen. Am Besten eignen sich ungewürzter Karotten-, Zucchini- und Kartoffelbrei. Anfangs wird er zu den Stillmalzeiten löffelchenweise gegeben und kann mit der Zeit gesteigert werden.

Fleisch muss, entgegen älteren Annahmen, nicht zwingend auf den Tisch. Denn den Eisen- und Eiweißanteil, der für kleine Kinder notwendig ist, kann ausreichend aus anderen Lebensmitteln gezogen werden. Wenn allerdings der Wunsch besteht den Kind Fleisch zu geben, sollte auf magere Varianten wie zum Beispiel Kalb zurückgegriffen werden.

Selbstgemachte Babynahrung ist natürlich das Optimalste und Frischeste, wenn es aus biologisch angebauten Produkten hergestellt wird. Auch Gläschennahrung ist keine weniger schlechte Wahlmöglichkeit, denn sie unterliegen ständiger Kontrolle und sind absolut hygienisch. Außerdem wird so eine Lagerung oder Mitnahme für unterwegs leicht gemacht. Bei einem erhöhten Allergierisiko von Kindern mit vorbelasteten Eltern ist es ganz besonders wichtig auf die Auswahl der verwendeten Lebensmittel zu achten.

Bildquelle: CC-Lizenz Flickr – Ivan Mlinaric

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